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Fachtagung

Amen, Amin - Theatrales in Religionen. Anderes sehen und verstehen


6. + 7. März 2020, CROSS jugendkulturkirche kassel



Wir laden Sie herzlich zur Tagung „Amen, Amin – Theatrales in Religionen. Anderes sehen und verstehen“ vom 06. – 07.03.2020 in Kassel ein.

Die Tagung bildet den Auftakt zu einer Trilogie, die sich mit Fachimpulsen, Aufführungen, Diskussionen und internationalen Werkstätten dem Thema der Theaterarbeit in interreligiösen und intergenerativen Kontexten und ihren Besonderheiten annähern möchte. Im ersten Schritt geht es anhand von Impulsbeiträgen und Beispielen aus der Praxis um eine Bestandsaufnahme und Diskussion dessen, was im Bereich der Theaterarbeit in einer multireligiösen und multiethnischen Gesellschaft an Zugängen und Formaten bereits existiert. Wie muss das Vorhandene strukturell und inhaltlich vernetzt und fachlich weiterentwickelt werden? Genauere Kenntnisse der religiösen Voraussetzungen und Interessen der Jugendlichen sind bei der Realisierung von Theaterprojekten für Spielleitungen dabei von besonderer Bedeutung.

Die Veranstaltung richtet sich an Theater- und Religionspädagog*innen, Spielleiter*innen, Theaterlehrer*innen, Sozialpädagog*innen, Erziehungs- und Theaterwissenschaftler*innen und weitere am Thema Interessierte.

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Anmeldung noch bis zum 25.02.2020 möglich!

Seien Sie willkommen in Kassel!


Zeitschrift für Theaterpädagogik

Heft 75: Didaktische Positionen

Heft 75: Didaktische Positionen
Preis: 7,50 €/ erm.5,00 €
  • Didaktik im Dazwischen. Vermittlungsverhältnisse aus theaterdidaktischer Perspektive
  • Die Situation als Ausgangspunkt für theaterdidaktische Überlegungen
  • Theater - Didaktik - Probieren. Didaktik als Theorie der Praxisaxis
  • Systemische Didaktik: Haltung ist die erste Intervention.
  • Leitbild Selbstständigkeit? Zur Kritik konstruktivistisch orientierter Didaktik im Fach Theater/Darstellendes Spiel
  • u.v.m.
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8. Deutsches Kinder-Theater-Fest – Vier gelungene Tage voller Theater





Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Spiel & Theater veranstaltete in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Spiel und Theater NRW und dem Stadttheater Minden das 8. Deutsche Kinder-Theater-Fest. Vom 27.-29. September 2018 zeigten sechs Kindertheatergruppen aus Deutschland und Österreich unter dem Motto „Spiel(t)räume“ ihre Stücke auf der Bühne des Stadttheaters Minden. Die erstmals paritätisch besetzte Jury aus Kindern und FachexpertInnen hatte die Stücke aus über 36 Bewerbungen ausgewählt.

Ein Beitrag der „Eine-Welt-Schule Minden“ und zwei Gastspiele aus Tschechien und China bereicherten das Programm. Das Spiegelzelt in der Mindener Innenstadt bot einen besonderen Spielort für Aufführungen und ein buntes Rahmenprogramm mit Workshops und Filmvorführungen.

Die Schirmpatenschaft für das Festival hatten Dokumentarfilm-Regisseurin Sigrid Klausmann und Schauspieler Walter Sittler mit ihrem Filmprojekt „199 kleine Helden“ übernommen.

>>> Weitere Informationen zum Deutschen Kinder-Theater-Fest online: www.kinder-theater-fest.de



Dokumentation der Tagung „Theaterprojekte mit jugendlichen Geflüchteten“ online

Jugendliche mit Fluchterfahrung sind auch „einfach Jugendliche“. Junge Menschen, die Fragen und Themen beschäftigen, die sich allen Heranwachsenden stellen: Fragen nach der eigenen Rolle in der Welt, nach Gruppenzugehörigkeit(en), nach Freundschafts- und ersten Liebesbeziehungen, Gender usw.
Viele Jugendliche äußern dezidiert den Wunsch, nicht „immer als Flüchtling“ beteiligt zu werden:
„We don‘t want to stick out – we want to blend in”.
Unter dieser Überschrift diskutierten Akteur*innen der Theaterarbeit aktuelle Theaterprojekte mit jungen Geflüchteten. Die Tagung (4./5.11.16) war eine Kooperation zwischen der BAG Spiel & Theater und der Bundesakademie Wolfenbüttel. Alle Ergebnisse, Übungen zur praktischen Anwendung und Anregungen für weitere Diskurse stehen nun online:
Nach dem Abschluss der Veranstaltung haben die Organisatorinnen und Organisatoren gemeinsam ein Statement -Erfolg und Hoffnung- verabschiedet:

>>> www.bundesakademie.de


Internationales Übereinkommen ÜVET verabschiedet

Die Theaterpädagogik ist sowohl in Deutschland als auch in der Türkei und andernorts als eigenständige Disziplin fest etabliert. Zu einer Konkretisierung des Begriffs resp. einer begrifflichen Schärfe der Einzelwissenschaft haben unterschiedliche Entwicklungen beigetragen wie beispielsweise die Etablierung eigener institutionalisierter Ausbildungsgänge, die Erarbeitung eines Spezialwörterbuchs (Koch/Streisand: Wörterbuch der Theaterpädagogik), das Herausbringen einer Fachzeitschrift (Zeitschrift für Theaterpädagogik - Korrespondenzen) sowie die Gründung von fachlichen Verbänden. Künstlerische und pädagogische Aspekte vereinend geht es darum, wie mittels Theater(methoden) Menschen gebildet und gestärkt werden können.
Was noch fehlte, war ein Aspekt, der diejenigen stärker fokussiert, die theaterpädagogisch arbeiten und also das Medium Theater/Spiel als künstlerischen, pädagogischen Hebel nutzen, um bestehende Strukturen aufzubrechen, missliche Verhältnisse zu thematisieren, persönliche Probleme zu bearbeiten und Neues zu gestalten usw. Gemeint sind Theaterpädagog_innen, auch creative drama teacher genannt. Hier setzt das in deutsch-türkischer Zusammenarbeit entstandene Internationale Übereinkommen über das Verhalten und zur Ethik von Theaterpädagoginnen und Theaterpädagogen (ÜVET) an. Es dient dem Ziel, Theaterpädagog_innen bei ihrer Arbeit einen flexiblen Rahmen für ihr Selbstverständnis zu bieten, Selbstverständliches greifbar zu machen und gutes berufliches Verhalten zu verfestigen. Die Ausübung des Berufs erfordert körperliche und gedanklich-emotionale Beweglichkeit, (Welt-)Offenheit, Verantwortungsbewusstsein und Kreativität. Deswegen soll ÜVET nicht als starres Korsett verstanden werden. Vielmehr enthält es selbstauferlegte Rechte und Pflichten, die in Anlehnung an sog. Codes of Ethics anderer Berufszweige zur Einhaltung bestimmter für verbindlich erachteter berufsethischer Grundsätze ermuntern und zugleich zu einer Stärkung des allgemeinen Verständnisses des Berufsstands führen.
(Genehmigter und gekürzter Vorabdruck des Artikels zum Internationalen Übereinkommen von Sinah Marx. Der Artikel erscheint im Oktober in der Zeitschrift für Theaterpädagogik, Heft 59.) Zusammen mit Prof. Dr. Gerd Koch hat sie den Entwurf für das Übereinkommen erarbeitet, das im erweiterten Expert_innen-Kreis erörtert und weiterentwickelt und in verschiedenen Gremien in der Türkei und in Deutschland diskutiert wurde. Verabschiedet wurde das Übereinkommen am 31.03.11 beim 19. Drama-Kongress des türkischen Theatervereins, Çağdaš Drama Derneği, in Antalya.

>>> Download ÜVET - turkiye
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>>> Download PZEPT - polnisch (polski)
>>> Download ÜVET -russisch (ру́сский); s. auch www.goethe.de
>>> Download ÜVET - farsi



Die Mitglieder der BAG Spiel & Theater verabschieden das Positionspapier

-Spiel & Theater


für die Kunst des Miteinander auf dem Weg zur Bildungsnation Deutschland-



>>>Download Positionspapier