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Aktuelles


Newsletter BAG Spiel & Theater - Dezember 2016

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Mitgliederversammlung und Arbeitstagung der BAG Spiel & Theater
am 17. + 18. Februar 2017 in Oldenburg

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Fachtagung // Transkulturelle Theaterarbeit im Kontext von Flucht und Migration Erfahrungen, Potentiale und Perspektiven

am 18. Februar 2017
Eine Kooperationsveranstaltung von Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen und der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Spiel & Theater

Nach vorsichtigen Schätzungen von ProAsyl werden von den allein in 2015 in Deutschland angekommenen 890.000 Asylsuchenden ca. 400.000 Menschen langfristig in der Bundesrepublik Deutschland bleiben. 59,3% der Geflüchteten sind unter 25 Jahre, ca. 60.000 minderjährige unbegleitete junge Menschen sind darunter. Die Integrationsmöglichkeiten der jungen Geflüchteten ins Bildungssystem, aber auch Initiativen der informellen Bildung sind von zentraler Bedeutung für ihre weitere Zukunft in Deutschland. Welche Chancen und Potentiale hat die transkulturelle Theaterarbeit sich in diesem Kontext zu engagieren? Welche Erfahrungen aus der migrationsbezogenen und internationalen Theaterarbeit können auf die Zusammenarbeit mit geflüchteten Menschen übertragen werden? Welche Methoden eignen sich, um junge Menschen mit Fluchterfahrung einzubinden in Angebote der außerschulischen und schulischen Theaterarbeit? Die Tagung stellt konkrete Beispiele aus der bundesweiten und internationalen Theaterpraxis vor, vertieft in Workshops methodische Strategien und nimmt in Impulsbeiträgen die theoretische Auseinandersetzung zum Thema in den Blick.

Die Tagung richtet sich an Theaterspiel- /Sozialpädagog*innen, Theaterlehr*innen, Lehrende und Studierende der Theaterpädagogik, Bildungsreferent*innen.

Veranstaltungsort: Jugendkulturarbeit e.V., Schlieffenstraße 9, 26123 Oldenburg

Programm Fachtagung >>>



Zeitschrift für Theaterpädagogik

Heft 69: Dramaturgie

Heft 69: Dramaturgie
Preis: 7,50 €/ erm.5,00 €

Thementeil

  • Dramaturgischer Scharfsinn - Über den Erwerb einer Intuition
  • Dramaturgisch Denken - von der Konzeption zur Aufführung
  • Dramaturgische Praktiken in der Eigenproduktion
  • Pilgern mit der Frl. Wunder AG oder über Cultural Performances als dramaturgische Folie
  • Kontingenz als Dramaturgie-Konzept - Produktivität der Widersprüche einer Denkformel
  • u.v.m.
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æsth_ploration 2.0
Forschungswerkstatt zum Ästhetischen Forschen

Am 21. Februar 2014 ging in Weimar die Forschungswerkstatt zum Ästhetischen Forschen æsth_ploration in die 2. Runde.

Eine Dokumentation der Werkstatt finden Sie auf facebook.

Die Forschungswerkstatt wurde von der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Spiel & Theater e.V. in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Spiel und Theater in Thüringen e.V. veranstaltet und aus Mitteln des Bundesjugendministeriums (BMFSFJ) gefördert.



fairCulture - internationales Jugendtheater-Festival und Symposion zu Ende gegangen

Am 18. Juni ist das internationale Jugendtheater-Festival und Symposion "fairCulture - The World of Tomorrow" erfolgreich zu Ende gegangen. Mehr als 200 junge Darsteller und Darstellerinnen sowie Theaterexpertinnen und Theaterexperten aus Afrika, Europa, Nahost und Deutschland trafen sich in der Landeshauptstadt Hannover zum Austausch.
Veranstaltet wurde das Projekt von der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Spiel & Theater, dem Jungen Schauspiel des Staatstheaters Hannover und dem Kulturbüro sowie dem Agenda 21-Büro der Stadt Hannover.
Nach dem Abschluss der Veranstaltung haben die Organisatorinnen und Organisatoren gemeinsam ein Statement -Erfolg und Hoffnung- verabschiedet:

>>> Statement fairCulture- Erfolg und Hoffnung
>>> Statement fairCulture-Success and Hope
>>> fairCulture - Pressemitteilung zum Abschluss
>>> Kurzfilm


Internationales Übereinkommen ÜVET verabschiedet

Die Theaterpädagogik ist sowohl in Deutschland als auch in der Türkei und andernorts als eigenständige Disziplin fest etabliert. Zu einer Konkretisierung des Begriffs resp. einer begrifflichen Schärfe der Einzelwissenschaft haben unterschiedliche Entwicklungen beigetragen wie beispielsweise die Etablierung eigener institutionalisierter Ausbildungsgänge, die Erarbeitung eines Spezialwörterbuchs (Koch/Streisand: Wörterbuch der Theaterpädagogik), das Herausbringen einer Fachzeitschrift (Zeitschrift für Theaterpädagogik - Korrespondenzen) sowie die Gründung von fachlichen Verbänden. Künstlerische und pädagogische Aspekte vereinend geht es darum, wie mittels Theater(methoden) Menschen gebildet und gestärkt werden können.
Was noch fehlte, war ein Aspekt, der diejenigen stärker fokussiert, die theaterpädagogisch arbeiten und also das Medium Theater/Spiel als künstlerischen, pädagogischen Hebel nutzen, um bestehende Strukturen aufzubrechen, missliche Verhältnisse zu thematisieren, persönliche Probleme zu bearbeiten und Neues zu gestalten usw. Gemeint sind Theaterpädagog_innen, auch creative drama teacher genannt. Hier setzt das in deutsch-türkischer Zusammenarbeit entstandene Internationale Übereinkommen über das Verhalten und zur Ethik von Theaterpädagoginnen und Theaterpädagogen (ÜVET) an. Es dient dem Ziel, Theaterpädagog_innen bei ihrer Arbeit einen flexiblen Rahmen für ihr Selbstverständnis zu bieten, Selbstverständliches greifbar zu machen und gutes berufliches Verhalten zu verfestigen. Die Ausübung des Berufs erfordert körperliche und gedanklich-emotionale Beweglichkeit, (Welt-)Offenheit, Verantwortungsbewusstsein und Kreativität. Deswegen soll ÜVET nicht als starres Korsett verstanden werden. Vielmehr enthält es selbstauferlegte Rechte und Pflichten, die in Anlehnung an sog. Codes of Ethics anderer Berufszweige zur Einhaltung bestimmter für verbindlich erachteter berufsethischer Grundsätze ermuntern und zugleich zu einer Stärkung des allgemeinen Verständnisses des Berufsstands führen.
(Genehmigter und gekürzter Vorabdruck des Artikels zum Internationalen Übereinkommen von Sinah Marx. Der Artikel erscheint im Oktober in der Zeitschrift für Theaterpädagogik, Heft 59.) Zusammen mit Prof. Dr. Gerd Koch hat sie den Entwurf für das Übereinkommen erarbeitet, das im erweiterten Expert_innen-Kreis erörtert und weiterentwickelt und in verschiedenen Gremien in der Türkei und in Deutschland diskutiert wurde. Verabschiedet wurde das Übereinkommen am 31.03.11 beim 19. Drama-Kongress des türkischen Theatervereins, Çağdaš Drama Derneği, in Antalya.

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Die Mitglieder der BAG Spiel & Theater verabschieden das Positionspapier

-Spiel & Theater


für die Kunst des Miteinander auf dem Weg zur Bildungsnation Deutschland-



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