Fachtexte neu entdeckt und befragt Theater - Auf(s) Spiel setzen

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Spiel und Theater sind besonders in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen und Krisen und damit verbundenem Wandel von besonderer Relevanz. Spiel- und Darstellungsweisen gehen dabei oftmals in Veränderung.

Um den Spielbegriff im aktuellen gesellschaftlichen und fachlichen Kontext zu diskutieren, hat die BAG Spiel & Theater gemeinsam mit dem Profilstudiengang Theater als Soziale Kunst an der FH Dortmund  das mehrjährige Projekt "Theater - Auf(s) Spiel setzen" initiiert.

Der erste Projektbaustein steht unter der Überschrift "Fachlicher Rückblick nach vorn". 12 Autor*innen wurden gewonnen, sich aus aktueller Perspektive mit Texten aus dem Sammelband "Symposion Spieltheorie" auseinanderzusetzen. Von den insgesamt 22 Textbeiträgen und Kommentaren des Sammelbands wählten die beteiligten Theaterexpert*innen sieben Texte aus. Drei Autor*innen haben sich mit dem ‚älteren‘ Text aus eigener Feder befasst. Zeitversetzt werden über den Sommer hinweg sowohl die Referenztexte als auch die aktuellen Einlassungen veröffentlicht.

Die folgenden Autor*innen sind mit Textbeiträgen am Projekt beteiligt: Felix Büchner (Hannover), Isabel Dorn (Frankfurt/M.), Stefanie Husel (Mainz), Norma Köhler (Dortmund), Martina Leeker (Berlin), Frank Oberhäußer (Hildesheim), Dietmar Sachser (Bochum/Essen), Mira Sack (Zürich), Hanne Seitz (Berlin), André Studt (Erlangen), Sören Traulsen (Hannover), Michael Zimmermann (Bielefeld).

Bereits erschienen:

Frank Oberhäußer:
Berechenbarkeit und Unberechenbarkeit als Merkmale von Spiel in interaktiven Performances des Performancekollektivs Turbo Pascal

Mira Sack:
Kann das Spiel noch Basisstation der Theaterpädagogik sein? Reflexionen über ein Steckenpferd

André Studt:
Verortungen im fremden Gelände — Annäherungen an das Landschaftstheater von Louis Naef

Felix Büchner, Sören Jannik Traulsen:
Kritische Medienreflexion im ‚Postdigitalen Schultheater‘: Überlegungen im Kontext des Projektes „Theater - Auf(s) Spiel setzen“

Michael Zimmermann:
Labyratoire, Spiel, Bricolage — für eine eigensinnige Theaterarbeit

Isabel Dorn:
Vom Theater als Raum für nicht verwirklichte Möglichkeiten zum Möglichkeitsraum

Stefanie Husel:
Theater als Spiel? Jenseits des ‚Als-ob‘

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